junger-beer architektur

Stefan Beer, Martin Junger


das erleben des gebäudes findet größtenteils von innen heraus statt.
so entstehen unsere projekte von innen nach außen, erst zum schluss die "hülle" als resultat des entwurfsprozesses. erst wenn dieser abgeschlossen ist, werden formale ansprüche an sie formuliert. wobei die “grenze“ nicht die bauwerkshülle, sondern der gesamte vom bauwerk geprägte raum ist; der innenraum und sein pendant, der außenraum. die schützende hülle (das nach außen sichtbare), zwar im kontext mit seiner umgebung als „antwort“, aber in erster linie als ergebnis des prozesses. im idealfall wirkt das gebäude über die grundgrenzen als impulsgeber und „erschließt“ dem betrachter neues, bisher nicht-gedachtes, nicht-gewagtes.
unser bestreben sind räume, die stimulieren und herausfordern, die den prozess des entwurfs spürbar machen und ihn im täglichen leben fortsetzen. der nutzer soll die entwurfsidee weiterentwickeln und weiterleben. so entstehen „kräftige“ räume als ergebnis einer intensiven auseinandersetzung.
der mensch, der ort, das licht sind unsere wichtigsten, jeweils höchst unterschiedlichen parameter. sie bestimmen die form, und aus bloßen räumen entstehen komplexe, belebte skulpturen.g gegenüber den einfachen und ursprünglichen Bauelementen, wurden diese, soweit es ging und sinnvoll war, beibehalten und saniert. In diesem Sinne wurden die Außenmauern und die Stiegen instand gesetzt, und die Deckenbalken gesäubert und wo notwendig verstärkt. Weiters wurde darauf geachtet die funktionalen und räumlichen Verbindungen zwischen Alt und Neu ohne kostspielige Eingriffe in die Bausubstanz zu erreichen. Alle Innenwände, Wand- Boden- und Deckenoberflächen, Installationen, Sanitärräumlichkeiten und der Zubau wurden neu errichtet.


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